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Bundesanstalt für Wasserbau

Dienststelle Hamburg

Die Bundesanstalt für Wasserbau (BAW) ist die technisch-wissenschaftliche Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI). Sie ist der zentrale Dienstleister für die Beratung und Unterstützung des Ministeriums und der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) im Rahmen ihrer verkehrswasserbaulichen Aufgaben, insbesondere deren bauaufsichtliche Verantwortung dafür, dass alle Anlagen und Einrichtungen der Bundeswasserstraßen den Anforderungen von Sicherheit und Ordnung genügen.

Die BAW trägt mit ihrer Arbeit in den Dienststellen Karlsruhe und Hamburg wesentlich dazu bei, dass die Wasserstraßen in Deutschland den wachsenden technischen, wirtschaftlichen und ökologischen Anforderungen gerecht werden. Sie verfügt dazu über eine umfassende Kompetenz und Erfahrung auf dem Gebiet des Verkehrswasserbaus und ist maßgeblich an der Weiterentwicklung dieser Disziplin beteiligt, auch in Forschungsprojekten verschiedenster Art.

Kuratorium für Forschung im Küsteningenieurwesen

KFKI

Die BAW in Hamburg beherbergt die Geschäftsstelle und die Bibliothek des 1973 als gemeinsame Einrichtung des Bundes und der deutschen Küstenländer gegründeten Kuratoriums für Forschung im Küsteningenieurwesen (KFKI). Seine Projekte werden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert. Die Homepage dieser Bund-Länder-Vereinbarung stellt eine Plattform für Behörden und Forschungseinrichtungen aus der deutschen Küstenzone bereit, die eine Recherche nach Informationen und Daten aus Küsten-Projekten mithilfe von Metadaten anbietet.

Marine Daten-Infrastruktur für Deutschland

KFKI

Die BAW Hamburg stellt zusammen mit dem Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) die Leitung der Marinen Daten-Infrastruktur für Deutschland (MDI-DE). Deren Aufbau wurde 2010-2013 vom BMBF gefördert und von insgesamt 11 Bundes- und Landesbehörden durchgeführt. Seit April 2014 wird die MDI-DE dauerhaft unter dem Dach der Verwaltungsvereinbarung über die Kooperation bei der Konzeption und Entwicklung von Software für Umweltinformationssysteme (VKoopUIS) geführt und weiterentwickelt.

Mithilfe von Metadaten und Webservices werden die Suche und Nutzung von Daten und Informationen aus dem Küsteningenieurwesen, dem Küstengewässerschutz, dem Meeresumweltschutz und dem Meeresnaturschutz über ein gemeinsames Internetportal unterstützt. Die MDI-DE hilft den Behörden in der Küstenzone bei der Erfüllung ihrer Berichtspflichten für EU-Rahmenrichtlinien wie die Meeresstrategie (MSRL) und die gemeinsame Geodateninfrastruktur in Europa (INSPIRE).

Zuletzt aktualisiert am 01.08.2017